Geschichte

„Ich wollte schon immer Handwerker werden.“

Manfred Pohl

Manfred Pohl wurde 1963 in Luckenwalde als einer von 6 Söhnen in eine Arbeiterfamilie geboren.

Vater und Mutter arbeiteten in der hiesigen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft bis der Vater 1969 den Vorsitz der LPG in Ludwigsburg übernahm und die Familie in den Norden zog.

Seine Tischlerlehre absolvierte Manfred Pohl im Dienstleistungskombinat Greifswald, welches sich vorranging mit der Herstellung von Fenstern und Türen beschäftigte. Später leitete er die Tischlerei der Bauabteilung der LPG Kemnitz, die außer Reparaturen auch das Bauen kompletter Häuser für die LPG-Mitglieder übernahm.

1989 startete Manfred Pohl in einem Fenster- und Baubetrieb in Mesekenhagen als Monteur, bevor er die dortige Holzfenster-Produktion als Leiter übernahm.

1995 schloss der Tischler erfolgreich seine Meisterprüfung ab.

Der Wunsch nach einem eigenen Betrieb ließ ihm nicht los und so wagte der Existenzgründer am 01.04.2001 den Schritt in die Selbstständigkeit. Es bot sich die Möglichkeit in Züssow eine ehemalige Tischlerwerkstatt mit Maschinen zu übernehmen. Diese wurde Jahre zuvor als eine überbetriebliche Ausbildungsstätte genutzt. Es wurde für den Tischlermeister schnell klar, dass sich diese Werkstatt nur durch die Umsetzung innovativer Konzepte in eine gut funktionierende Firma entwickeln kann. Das bedeutete große Investitionen. Die erste große Investition war eine computergesteuerte Holzbearbeitungsmaschine, der Profimat 26, eine Maschine die Profilierungsarbeiten mit höchster Maßgenauigkeit und Effizienz ermöglicht. Mittlerweile konnte in 2019 zusätzlich in einen Powermat 700/018 und einen Rondamat 1000 CNC investiert werden. Beide bilden Kombination aus einer Maschine für Profilierungsarbeiten und einer CNC-Maschine für die Herstellung eigens angefertigter Profilmesser, welche noch präzisere Maßgenauigkeit und eine Fertigung zu annähernd 100 % nach Kundenwunsch ermöglichen.

Die Leistenfertigung bildet bis heute den größten Schwerpunkt des Unternehmens. Die Leisten finden Verwendung im Boots- und Yachtbau, Wohn- und Restaurationsbereich, Fensterladen-, Messe-, Laden-, Türen- und Treppenbau. Es ist damit möglich bis zu 3000 Meter Leisten am Tag zu produzieren. Außerdem fertigt die Tischlerei Pohl verschiedenste Tischlererzeugnisse wie Treppen, Möbel, Fensterläden und Türen für den Innen- und Außenausbau, sowie für den Restaurierungsbereich und Denkmalschutz.

Der Ein-Mann-Betrieb in einer kleinen Werkstatt entwickelte sich zu einem zukunftsorientierten Unternehmen mit über 30 Mitarbeitern auf 1200 Quadratmetern Produktionsfläche.

Bis zu ihrem Tod in 2019 unterstützte Ehefrau Doreen Pohl ihren Mann seit Firmengründung als Teil des Teams tatkräftig in allen Angelegenheiten, womit sich der Betrieb zu einem echten Familienbetrieb entwickelte.

Seit 2017 überstützt die älteste Tochter Josefine Pohl, geboren 1989 in Greifswald, das Team der Tischlerei. Als ausgebildete Fremdsprachenkorrespondentin, Außenhandelskauffrau und Wirtschaftsfachwirtin kann sie dem Tischlermeister mit ihrem Fachwissen in allen administrativen Prozessen tatkräftig zur Seite stehen und kümmert sich derzeit um die Organisation der Verwaltung.

„Ein Familienunternehmen bietet die Möglichkeit als Team besser zu arbeiten als andere Unternehmen. Man hat zusammen bereits eine Ebene, die man innerhalb gewöhnlicher Unternehmen nur selten erreicht. Wir legen sehr viel Wert darauf, die Authentizität mit der wir miteinander umgehen an unsere Mitarbeiter*innen und Kund*innen weiterzugeben und erleben dadurch ein tolles berufliches Miteinander. “

Josefine Pohl

Die Tischlerei Pohl ist ein Unternehmen geworden, welches den Fokus weiterhin auf seine Mitarbeiter, Kundenzufriedenheit, Modernität und Zukunftsorientierung behalten und sich stetig weiter entwickeln möchte.